![]() Startseite |
Hoch lebe die Wissenschaft - auch Genussmittel können gesund sein
An apple a day keeps the doctor away
Die positive Wirkung von Äpfeln als Antioxidans wurde von der University of California untersucht: Es zeigte sich, dass
auch Apfelsaft einen positiven Einfluss auf Risikofaktoren von Herz- und Kreislauferkrankungen aufweist.
Eine im "Journal of the American Medical Association" veröffentlichte Studie ergab ein reduziertes Risiko
für Gallensteine. Vermutet wird eine positive direkte Wirkung des Koffeins auf die Gallenblase, resp. ein antioxidativer Effekt.
Eine schwedische Untersuchung ergab nicht nur keinen Zusammenhang zwischen Schokoladenkonsum und Übergewicht,
resp. Herz-Kreislauferkrankungen, sondern letztere wurden sogar positiv beeinflusst: Die in der Schokolade enthaltenen
Polyphenole haben einen gefässschützenden, antioxidativen Effekt, vergleichbar mit Gemüsen, Früchten
oder Grüntee.
Japanische Forscher fanden heraus, dass durch Bier eine Reduktion des Krebsrisikos beim Anbrennen von Fleisch, Fisch und beim Rauchen erzielt werden konnte. Dank Untersuchungen mit deutscher Gründlichkeit (Wissenschaftszentrum in Freising) wirkt Bier auch schützend auf Gefässe und gegen Bakterien. Vor allem sei es der Inhaltsstoff Xanthohumol, welcher der Arteriosklerose und dem erhöhten Blutdruck, ja sogar der Osteoporose, entgegenwirke. Im Bier sind sowohl wichtige Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium, als auch Spurenelemente wie Zink, Selen, Eisen sowie B-Vitamine enthalten.
Ein Bier in Ehren, aber nicht in rauhen Mengen, und schon gar nicht unmittelbar nach dem Sport!
Eine amerikanische Studie am "Center of Disease Control and Prevention" in Atlanta ergab bei Frauen mit einem Alkoholkonsum von 12 bis 24 g täglich (1-2 dl Wein oder 3-6 dl Bier) ein um mehr als 60% niedrigeres Risiko für einen Hirnschlag.
In der "Physicians Health Study" an 20'000 amerikanischen Ärzten zeigte sich durch regelmässigen,
aber nicht übermässigen, Alkoholkonsum ein vermindertes Risiko, an einem Typ-2-Diabetes (Zuckerkrankheit) zu
erkranken.
1 bis 3 Drinks pro Tag à 1 dl Wein oder 2 dl Bier senken das Risiko für eine coronare Herzkrankheit um 30 bis 50 %. Erhöht werden dabei das schützende HDL-Cholesterin und das Apolipoprotein-1. Die in den Traubenschalen vorhandenen Flavonoide (Katechin, Quercetin, Resveratrol u.a.) sind starke Antioxidantien, und somit gefässschützend. Beim zuletzt genannten Resveratrol handelt es sich um ein in der Natur vorkommendes Fungizid (Mittel gegen Pilzbefall), dessen Gehalt in Trauben feuchterer Lagen deshalb erhöht ist. Ausserdem finden sich Salizylsäure-ähnliche Substanzen, die zu einer Verminderung der Thrombozytenaggregation (Verklumpung der Blutplättchen) führt, was die Durchblutung fördert und vor Thrombosen schützt. 3 dl Rotwein entspricht ca. 20 mg Acetylsalicylsäure, entsprechend 1/5 Tablette Aspirin Cardio. Einen gefässerweiternden Effekt haben v.a. die in den Trauben vorkommenden Tannine, deren Wirkung durch Lagerung in Holzfässern noch verstärkt wird.
"In vino veritas et sanitas" |